.. und sie sagte, geh weg mit Deiner Herzscheisse... Wie könnte es ein Künstler je anders und besser ausdrücken. *schmalz* Wie ich bereits längst geahnt, ist Symbolik und metaphorische Übertragung stärker an Die-Natur-Der-Sache angelehnt als man nach den ersten psychologischen Erwägungen eines laienhaften launenhaften Studenten vermuten würde.
Das Herz also... ist es schwer? oder gar traurig? springt's oder zer-springt's? Habe ich Herzschmerz oder trage ein Kind darunter? Szene: Dirty Dancing "babumm, babumm". Mein Herz schlägt für die, die ich liebe. Herzklopfen bekomme ich, wenn ich mich vergucke und nicht zuletzt kriech ich 200 Puls, wennmer was net passt.
Mein Herz, ich weiss nicht, schwer kommt es mir nicht vor. Schnell ist es- fürwahr. Es stolpert manchmal und wurde vor zwei Tagen erfolgreich operiert. Das ist gut, weil ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr Gefahr laufe bei der Gefahr meines Kindes vor Aufregung ohnmächtig zu werden. Das ist auch gut, weil es mich beruhigen kann. Dass ich weiss, für mein Unbehagen gibt es eine Ursache, die nicht nur in meinen Gedanken liegt, sondern wohl in der Welt da-draussen, in meine Körper, dem alten Cadillac von 1981, der auch manchmal ein bisschen Tuning braucht.
Gut! Die Leitungen sind frei, die Elektronik generalüberholt und ich kann den Motor wieder anlassen, ein wenig vorsichtig soll ich noch fahren, man weiss ja nie. Doch der kleine Mann in meinem Kopf, der Fahrer meines Wagens- was ist wohl mit dem? Hat er getrunken, hat er überhaupt einen Führerschein? Es ist nicht unbedingt beruhigend on the road zu leben, mit einem Typen mitzufahren, den man nicht gerade gut kennt und der einem während dem Trip nach Vegas ein Bier und ein wenig Acid anbietet. Insofern ist ich wohl ein anderer, Arthur, und man begegnet sich in allem selbst. Auch ein Herz-Katheder ist ein hermeneutisches Mittel und ich komme näher an die Nerven und Impulse in meinem Hirn, fast kann ich die Synapsen wie das Gras wachsen hören. Es flüstert... ich bin der, der ich bin. Ein Herzpatient.
|
|
|